Kinder- u. Jugendbüro
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Kinder- und Jugendbüro der Samtgemeinde Radolfshausen
Kinder- und Jugendbüro der Samtgemeinde Radolfshausen
KINDER- UND JUGENDBÜRO DER SAMTGEMEINDE RADOLFSHAUSEN
KINDER- UND JUGENDBÜRO DERSAMTGEMEINDE RADOLFSHAUSEN


Jahresbericht 2014/15

 

Einleitung

Der Tätigkeitsbericht des Kinder- und Jugendbüros (KJB) der Samtgemeinde Radolfshausen beinhaltet die (derzeitigen) Arbeitsschwerpunkte des Kinder- und Jugendreferenten. Die Gliederung in einzelne Arbeitsschwerpunkte dient hier lediglich der Übersicht. Die Arbeit des KJB ist als Einheit zu verstehen. Die Reihenfolge des Inhalts beschreibt auch die derzeitige Wertigkeit für das KJB.

 

Inhalt

Personal, Honorarkräfte und Ehrenamtliche

Ferienbetreuung und Ferienprogramm

Jugendarbeit und Ganztagsschule

Kooperations- und Netzwerkarbeit

Präventions- und Partizipationsprojekte

Betreuung der Jugendräume

Weitere Themen des KJB

 

Personal, Honorarkräfte und Ehrenamtliche

Das KJB der Samtgemeinde Radolfshausen verfügt über eine Vollzeitstelle. Allerdings müssen die vielfältigen Angebote für Kinder und Jugendliche durch den Einsatz von Honorarkräften ergänzt werden. Der Einsatz von ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfern ist in vielen Bereichen des KJB erforderlich und aus fachlicher Sicht gewollt.

Die Bestrebungen des KJB gehen weiterhin dahin, Unterstützer/-innen aus der Samtgemeinde Radolfshausen für die Zusammenarbeit zu gewinnen. Auf diese Weise sind bereits Verbindungen zwischen engagierten Ehrenamtlichen, Ganztagsschule, Familien, Vereinen und Verbänden und dem KJB entstanden.

 

Verlässliche Ferienbetreuung an der Grundschule Seulingen

Die Organisation der vom Förderverein der Grundschule Seulingen initiierten verlässlichen Sommerferienbetreuung wurde 2014 an das KJB übertragen. Ehrenamtlich engagierte Personen konnten im vergangenen Jahr für eine eigenständige Weiterführung nicht gewonnen werden.

Zur Verfügung standen 20 Plätze bei 20 Anmeldungen und ca. 30 Anfragen. Die Betreuung ist beitragsfinanziert (€117,-/10 Werktage 2014). Die Betreuung und inhaltliche Ausgestaltung obliegt primär den seit einigen Jahren tätigen Betreuungskräften Frau Heyne und Frau Manegold. Das KJB hat einen Tagesausflug organisiert und finanziert sowie in Teilen das laufende Angebot begleitet und unterstützt.

Da die Nachfrage größer war/ist als das Betreuungsangebot, sollen 2015 für die Sommerferien 30 Plätze zur Verfügung gestellt werden. Das Betreuungsteam soll Mit Frau Kaulbersch aus Landolfshausen verstärkt werden.

 

Um den Betreuungsbedarf in der SG Radolfshausen besser einschätzen zu können, wurde im Dezember 2014 vom KJB eine Bedarfserhebung zur verlässlichen Ferienbetreuung durchgeführt.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass mindestens ein Bedarf an zwei Wochen Sommerferienbetreuung sowie eine Woche Oster- und Herbstferienbetreuung besteht. Perspektivisch könnten je nach Bedarf in allen Mitgliedsgemeinden bzw. an den Schulstandorten Ebergötzen und Waake verlässliche Ferienangebote stattfinden.

Geplant ist, die Herbstferienbetreuung 2015 mit dem Betreuungsteam der GS Seulingen durchzuführen. Eine verlässliche Osterferienbetreuung soll dann ab dem Jahr 2016 eingerichtet werden. Darüber hinaus laufen derzeit Gespräche mit der Familienbildungsstätte Untereichsfeld über eine engere Kooperation bei der verlässlichen Ferienbetreuung.

 

 

Verlässliche Ferienbetreuung und –programm des KJB

Für die Brückentage der Sommerferien 2014 hat das KJB fünf verlässliche Angebote durchgeführt, die sehr gut angenommen wurden und ausgebucht waren.

Safaripark Stukenbrock: Tagesfahrt f. Kinder und (Groß-) Eltern, Geocaching und Pizzabacken im Brotmuseum, Waldtag mit Frau Binnewies, Rund ums Pferd, Fahrt ins „Rastiland“.

Das offene Ferienprogramm mit Angeboten wie: Schwimmen gehen, Klettern im Hochsolling, Töpfern, Musikprojekt POP2GO, Waldtag, Segeln und Paddeln wurden in Teilen gut angenommen. Die Altersgruppe 12+ war dabei nicht so stark vertreten, wohin gegen Angebote für die 6 bis 11-jährigen nachgefragt waren.

Insgesamt gab es 126 Anmeldungen aus allen Mitgliedsgemeinden, 12 von 14 Angeboten haben stattgefunden.

In den Herbstferien 2014 waren die Angebote Wellenbad Bad Lauterberg und „Rund ums Pferd“ ebenso wie die Sport- und Kreativtage vom 5. bis 7.11.14 in der Sportbildungsstätte Sensenstein für 10 bis 13-jährige ausgebucht.

Das KJB wird nach qualitativen Maßstäben die Angebote weiter entwickeln und ausbauen. Hierfür wird auch die Vernetzung mit regionalen Kooperationspartner/-innen, der Stadt Göttingen und den Nachbargemeinden Bovenden, Adelebsen, Friedland und Dransfeld noch weiter ausgebaut werden.

 

Jugendarbeit und Ganztagsschule

Nach Absprachen mit den Schulleitungen und den Betreuungskräften des Nachmittagsbereichs besucht der Jugendreferent jeweils einen Nachmittag pro Woche die Grundschulen Seulingen, Ebergötzen und Waake. Hintergrund hierfür war, sich über die Schulen den Kindern/Familien und Betreuungskräften vorzustellen und so über die Arbeit des KJB informieren zu können. Die Zusammenarbeit hat sich für den „neuen“ Jugendreferenten sehr positiv auf die Arbeit und auf sein Ankommen in der Samtgemeinde ausgewirkt.

Neben der Begleitung des Nachmittagsangebots hat der Jugendreferent Schulveranstaltungen aktiv unterstützt oder daran teilgenommen. Der Schulverein der GS Ebergötzen wurde aktiv bei der Antragstellung bei Landesverbänden für die Einwerbung weiterer Mittel für den Ausbau des Nachmittagsbereichs unterstützt. Trotz negativen Bescheids in diesem Fall wird hierfür weiterhin Unterstützung gewährt, weitere Projekte sind in Planung (s.u.). Erfolgreich durchgeführt wurde an der GS Waake ein Medienkompetenztag sowie ein Radio-Projekt an der GS Seulingen. Die hierfür benötigten finanziellen Mittel wurden erfolgreich eingeworben.

Für das Schuljahr 2015/16 strebt das KJB eine projektorientierte Zusammenarbeit mit den Grundschulen insbesondere für den Nachmittagsbereich an. In diesem Zusammenhang ist allerdings auch darauf hinzuweisen, dass eine regelmäßige Begleitung des Nachmittagsbereichs aufgrund der vielfältigen Aufgabenbereiche des KJB nicht zu leisten sein wird.

 

Kooperations- und Netzwerkarbeit

Die Kooperations- und Netzwerkarbeit innerhalb der Samtgemeinde Radolfshausen, im Landkreis Göttingen und darüber hinaus ist eine wesentliche Schlüsselaufgabe des KJB. An ihr lässt sich die Qualität aller Arbeitsschwerpunkte des KJB messen. Die Kooperationsarbeit/-bemühungen beziehen sich grundsätzlich auf alle Bereiche, in denen Kinder- und Jugendarbeit praktiziert wird.

Das KJB ist derzeit in folgenden Netzwerken aktiv:

Prävention als Chance (PaC), KJB des LK Göttingen, KJB aus dem LK Göttingen, Netzwerk Jungenarbeit Südniedersachsen, AG Jugendschutz Eichsfeld, AG Partizipation von Kindern und Jugendlichen, Nachbarschafthilfe der Samtgemeinde, Treffen der Sportvereine.

Notwendig ist aus Sicht des Jugendreferenten die Bildung weiterer Netzwerke/Kooperationen, die familienunterstützend wirken und vorhandene Strukturen entlasten. Das KJB prüft derzeit Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Kindertagesstätten in den Mitgliedsgemeinden der SG, der Koordinierungsstelle Familienzentren des LK Göttingen und der Familienbildungsstätte Duderstadt. Schwerpunkt ist dabei die Unterstützung und Entlastung der Erzieherinnen bei der Elternarbeit.

 

Präventions- und Partizipationsprojekte

Medienkompetenztag

In Zusammenarbeit mit dem Blickwechsel e.V. und dem erzieherischen Jugendschutz des LK Göttingen wurde die 4. Klasse der GS Waake an die Angebote des Web 2.0 herangeführt, über Möglichkeiten des kreativen Umgangs informiert, über rechtliche Probleme und Gefahren aufgeklärt und auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Medien hingewiesen.

Das KJB arbeitet darauf hin, Medienkompetenztage 1x/Jahr mit allen 4. Klassen der Grundschulen in der Samtgemeinde durchzuführen.

 

Radio-Projekt

Durch die Zusammenarbeit mit dem Stadtradio Göttingen, dem erzieherischen Jugendschutz des LK Göttingen und Frau Heyne aus Seulingen konnte erfolgreich ein Radioprojekt gestartet werden.

Derzeitiges Ziel des KJB ist, die Kinder über ihre Themen, Veranstaltungen und Einrichtungen in der Samtgemeinde berichten zu lassen. Die erste Reportage über das Kinderfaschingsfest Seulingen wurde bereits erstellt und am 28.02.15 über das Stadtradio Göttingen gesendet.

 

Apfelsaft aus Radolfshausen

In Zusammenarbeit mit der Servicestelle für freie Träger und dem erzieherischen Jugendschutz des LK Göttingen laufen die Vorbereitungen für ein Apfelsaft-Projekt. Für die Teilnahme angesprochen sind primär Vereine und Verbände, weitere Kooperationspartner sind willkommen.

Aktuell sieht die Planung vor, Äpfel zu ernten, zu mosten, in selbst gestaltete 5 Liter Kanister abzufüllen, an Einrichtungen in der Samtgemeinde abzugeben und/oder auch zu veräußern. Die Einnahmen werden an teilnehmende Vereine und Verbände gehen.

 

Geocaching in der Samtgemeinde

In Kooperation mit Frau Tillmann (Wilhelm-Busch-Mühle) startet in den Osterferien ein Geocaching-Projekt. Ziel des Projekts ist, Orte und Einrichtungen, die von Kindern und Jugendlichen aus der Samtgemeinde als besonders attraktiv angesehen werden, der Öffentlichkeit vorzustellen. Aus eingeworbenen Mitteln sollen GPS-Geräte beschafft werden, die von Interessierten ausgeliehen werden können.

 

Kinderfilmfest in Seeburg

In Kooperation mit dem Kino Lumière Göttingen und der Gleichstellungsbeauftragten, Frau Kluge, ist für die Herbstferien 2015 ein Kinderfilmfest im Gebäude der GS Seeburg in Planung. Ziel ist auch, regelmäßige Filmnachmittage/-abende für Groß und Klein anzubieten.

 

Betreuung der Jugendräume

Die Jugendraumarbeit stellt an das KJB besondere Anforderungen. Sie ist zeitintensiv, erfordert ein hohes Maß an Spontanität und passt sich den Nutzungsgewohnheiten der Jugendlichen an. Festzustellen ist, dass sich das Nutzerverhalten bei den Jugendräumen in den letzten Jahren deutlich verändert hat. Für das KJB ist die Betreuung der Jugendräume insofern auch eine besondere Herausforderung, da das Ankommen des „neuen“ Jugendreferenten in der Samtgemeinde und das Kennenlernen des neuen Sozialraums vorerst Priorität haben sollte.

Die Jugendraumarbeit beschränkt sich aktuell überwiegend auf Gruppen, die ihrerseits den Kontakt zum Jugendreferenten gesucht haben.

Für die Jugendraumarbeit bewährt hat sich die Nutzung von Whatsapp und Facebook. Das KJB geht mit den Informationen aus den Gruppen verantwortungs- und vertrauensvoll um.

 

Jugendraum Ebergötzen (Altersstruktur: 15 – 19 Jahren; Gruppengröße: ca.18 Jgdl.):

Um das Kennenlernen der Jugendlichen zu fundieren, ging es am 26.7.14 gemeinsam für einen Tag nach Hamburg, begleitet und mitfinanziert durch die Aufsuchende Jugendarbeit LK Gö. (Sonja Schrader). Die Zusammenarbeit und der Kontakt sind seitdem als sehr verlässlich, aufgeschlossen und konstruktiv zu bezeichnen. Die Selbstorganisationskompetenzen der Gruppe sind vorbildlich. Eine intensive Betreuung des Jugendraums ist z.Z. nicht erforderlich. Der Umzug in den neuen Jugendraum im DGH wird voraussichtlich bis Ostern abgeschlossen sein und wird von den Jugendlichen verantwortungsvoll und engagiert mitgetragen. Die Jugendlichen bringen sich in vielerlei Hinsicht positiv in die Dorfgemeinschaft ein und sind in Vereinen und Verbänden aktiv. Gemeinsame weitere Aktivitäten mit dem Jugendreferenten sind in Planung.

 

Jugendraum Holzerode (Altersstruktur: 13 – 16 Jahren; Gruppengröße: ca. 7 Jgdl.):

Das Kennenlernen der NutzerInnen des JR Holzerode fand primär über Aktivitäten im Jugendraum wie gemeinsames Grillen, ein großes Treffen mit mehreren Jugendlichen aus Holzerode, eine gemeinsame Dorfbegehung sowie die Teilnahme am Hünstollen-Musikfest statt. Weitere Terminabsprachen und die Einigung bezüglich der Inhalte/Interessen erwiesen sich als schwierig. Die unterschiedlichen und zum Teil knappen zeitlichen Ressourcen der Jugendlichen waren mit ausschlaggebend. Vorschläge aus der Gruppe oder vom Jugendreferenten fanden wenig Resonanz in der Gruppe. Seit November 2014 sind der Kontakt in die Gruppe und der anfänglich regelmäßige Austausch via Facebook inaktiv. Eine regelmäßige und intensive Zusammenarbeit ist aber weiterhin notwendig.

 

Jugendraum Waake (Altersstruktur: 14 – 19 Jahren; Gruppengröße: ca.15 Jgdl.):

Im Januar 2015 haben die Jugendlichen, nach anfänglicher Skepsis über die Rolle des „neuen“ Jugendreferenten, den Kontakt zum KJB aufgenommen. Die Gruppe zeigt sich engagiert und aufgeschlossen. In Planung sind für Anfang März 2015 dem Kennenlernen dienliche Aktivitäten. Die Jugendlichen regten von sich aus an, sich mehr in die Dorfgemeinschaft einbringen zu wollen. Außerdem sind Verschönerungsmaßnahmen für den Jugendraum aktuell in Planung.

 

Jugendraum Landolfshausen:

Das KJB hat in enger Abstimmung mit der Gemeinde ein Konzept für den neu geplanten Jugendraum erarbeitet, dieses ist auch Grundlage des Förderantrages beim Landkreis Göttingen.

 

Jugendraum Mackenrode:

Zwischen den NutzerInnen der Jugendräume Waake und Mackenrode bestehen freundschaftliche Verbindungen. Die Jugendlichen aus Waake haben dazu angeregt, die Mackenröder in gemeinsame Kennenlern - Aktivitäten einzubeziehen.

 

Jugendraum Seeburg (Altersstruktur: 14 – 18 Jahren; Gruppengröße: ca. 11 Jgdl.):

Der Kontakt zu der neuen Gruppe wurde vom Jugendreferenten aufgenommen. Weitere, dem Kennenlernen dienliche Aktivitäten, sind für März 2015 in Planung. Da freundschaftliche Kontakte in die JR Waake und Ebergötzen bestehen, bieten sich auch hier gemeindeübergreifende Aktivitäten an.

 

Die Jugendräume Bernshausen und Seulingen werden derzeit nicht aktiv genutzt. Das KJB wirbt aktiv in Abstimmung mit den jeweiligen Gemeinden für ein Engagement in den Jugendräumen.

Die Altersstruktur in den Jugendräumen sowie eine Anfrage zur Nutzung des Jugendraums von jungen Erwachsenen aus Holzerode zeigen, dass auch 18 bis ca. 20-jährige nach geeigneten Treffpunkten suchen. Das KJB zeigt sich diesem Anliegen gegenüber offen. Maßgebend ist vielmehr die Frage, ob die jeweilige Altersstruktur der Gruppe dienlich oder hinderlich ist.

 

Weitere Themen des KJB

Unterstützung der Vereine und Verbände insbesondere bei deren Jugendarbeit, Offene Freizeit- und Gruppenangebote (Kultur-, Sport- und Kreativangebote), Seniorenarbeit, Nachbarschaftshilfe, demographischer Wandel, Integration

 

Schlussbemerkung

Der Jugendreferent ist mit seinem Ankommen in der Samtgemeinde äußerst zufrieden und bedankt sich für die bisherige gute Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen.

 

 

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